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SSC-Fanforum Damenvolleyball 1. Bundesliga
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| Playoff-Halbfinale, Hinspiele :: Playoff-Finale, Hinspiel |
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Toddy Moderator
Anmeldungsdatum: 22.11.2007 Beiträge: 543 Wohnort: Schwerin
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Verfasst am: 12 Mai 2011 23:36 Titel: Playoff-Halbfinale, Rückspiele |
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Heute fand das zweite Hinspiel in der Playoff-Halbfinalserie Statt. Der VfB Suhl gewann knapp mit 3:2. Ich hätte es gern gesehen, doch die Leitungsmacher hatten etwas gegen den Möchtegern-Überträger CMP24.tv, so dass – wieder einmal – eine Übertragung ins Wasser fiel. Wenigstens gab man diesmal die Absage rechtzeitig bekannt. Auf jeden Fall stehen nach den Hinspielen die vermeintlichen Favoriten stärker unter Druck als sie sich das hätten träumen lassen. Zwar reicht ein Sieg, um den Golden Set zu erreichen, doch, die Gegner dürften durch ihre Erfolge Selbstvertrauen getankt haben. Sollte es allerdings zu den Golden Sets kommen, sehe ich Vorteile der Heimteams.
Sonnabend, 20.00 Uhr, Rote Raben Vilsbiburg gegen Schweriner SC: Hinspiel: 1:3
Die Roten Raben Vilsbiburg schienen mir gestern der Aufgabe in den Playoffs nervlich nicht ganz gewachsen. Man kam vor allem im dritten und vierten Satz mit dem Druck nicht klar, den der SSC mit seinen Aufgaben erzeugte. Die Annahme wackelte doch sehr bedenklich. Dies gilt es abzustellen, wenn man am Sonnabend den Spieß noch umdrehen will.
Der SSC hat seine Schwächephase rechtzeitig zu den Playoffs scheinbar überwunden. Die eigentliche Schwäche des Teams, das Blockspiel, wurde gestern zum Matchwinner. Doppelt so viele Blockpunkte wie die Raben (20:10), das ist eine Hausnummer. Außerdem gelang die Minimierung der Eigenfehler. Auch hier war man deutlich überlegen. Die SSC-Mädels begnügten sich mit der Hälfte dessen, was die Raben fabrizierten (16:32). Allerdings war zeitweise auch die Annahme des SSC ziemlich wackelig, so dass man zum Beispiel Mitte der Sätze eins und zwei um die Mecklenburgerinnen fürchten musste. Solche Phasen gilt es, am Sonnabend möglichst kurz zu halten, um den Erfolg zu sichern.
In der Vilstalhalle werden die Gastgeberinnen sicher anders auftreten als Mittwoch. Das wird auch notwendig sein, damit der Finaltraum für den Tabellenzweiten der Hauptrunde nicht abrupt endet. Die Raben werden alles tun, um die Annahme sicherer zu gestalten, und sie werden wacher sein als in Schwerin, wo doch einige ziemlich müde wirkten.
Für den SSC wird es darauf ankommen, die Form von Mittwoch zu bestätigen. Man kann mit Selbstvertrauen in die Partie gehen, der Druck lastet auf den Gastgeberinnen, die Mädels haben in dieser Saison alle bisherigen Vergleiche gegen den Gegner gewonnen. Gegen die Raben wird es darauf ankommen, mit druckvollen Aufschlägen die Unsicherheiten in der Annahme des Gegners aufzudecken und so dessen Spielfluss schon im Ansatz zu unterbinden. Wenn Lena Möllers und Nadja Jenzewski wie am Mittwoch gezwungen werden können, viel hoch über die Position vier zu spielen, dann hat auch der Block des SSC wieder gute Chancen. Es gilt: Wer in der Annahme besser steht, der gewinnt das Spiel. Ich bin optimistisch, dass das dem SSC gelingen wird.
Mein Tipp: 1:3.
Sonntag, 17.30 Uhr, Dresdner SC gegen VfB 91 Suhl: Hinspiel 2:3
Soweit man aus der Statistik lesen kann, scheint der VfB das Spiel im Angriff gewonnen zu haben. Blockmäßig waren beide Mannschaften (Ausnahme Suhl im 2. Satz – 8 Blockpunkte!) eher schwach aufgestellt (je vier Punkte in den restlichen vier Sätzen), in der Annahme war Dresden deutlich stärker, Aufschlag und Eigenfehler hielten sich in etwa die Waage.
Das Problem des DSC war der Angriff. 35 % Effektivität gegen 45 % – das konnte nicht gut gehen. Saskia Hippe mit 28% und Grit Müller mit 21% Erfolg bei zusammen mehr als der Hälfte der Angriffe, da lag der Hase im Pfeffer. Ab dem vierten Satz konnte die bis dahin beste Dresdner Angreiferin, Friderike Thieme (71% Effektivitiät bei allerdings nur 14 Angriffsgelegenheiten) auf Grund einer Zerrung nicht mehr weiterspielen. Da der Dresdner SC auch am Sonntag für die Außenangriffs- und die Diagonalposition kaum Alternativen aufbieten kann, müssen sich Grit Müller und Saskia Hippe schon gewaltig steigern, um die Situation auf diesen Positionen zu verbessern. Die Sächsinnen stehen unter dem Druck, das Spiel gewinnen zu müssen, um sich in den Golden Set zu retten. Dies wird um so schwieriger, da die Gastgeberinnen gegen die einzige Mannschaft antreten müssen, gegen die sie in dieser Saison in Pflichtspielen nicht gewinnen konnten. Nichtsdestoweniger ist der DSC der Favorit, so dass der VfB, von dem man ein Weiterkommen nicht unbedingt erwartet, relativ unbeschwert in die Margon-Arena einlaufen kann.
Für den VfB wird es darauf ankommen, die Annahme zu stabilisieren und im Angriff an die Leistungen vom Hinspiel anzuknüpfen. Es wird ein enges Match, und am Ende könnte ein Golden Set stehen. Wer am Ende die meisten Kraftreserven hat, wird gewinnen.
Tipp: 3:2, Golden Set für Suhl |
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Toddy Moderator
Anmeldungsdatum: 22.11.2007 Beiträge: 543 Wohnort: Schwerin
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Verfasst am: 16 Mai 2011 10:02 Titel: |
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Der SSC war deutlich überlegen, musste nicht einmal die Höchstleistung bringen, um weiterzukommen. Die Raben kamen offensichtlich mit dem Druck nicht klar. Sie halfen mit insgesamt 23 Eigenfehlern kräftig mit, die zum Teil klaren SSC-Rückstände im zweiten und dritten Satz noch auszugleichen. Unsere Annahme stand besser als am Mittwoch, der Aufschlag kam ebenso sicher und druckvoll wie im Hinspiel. Die Feldabwehr arbeitete gut, es wurde um jeden Ball gekämpft. Einzig im Block konnte die Leistung vom Hinspiel nicht ganz erreicht werden, da machte der SSC diesmal deutlich weniger Punkte als der Gegner. Dass die 15 Leute, die den SSC in Vilsbiburg unterstützten, zeitweise lauter waren als die offiziellen 1536 anderen Zuschauer in der ausverkauften Halle (mir kam es weniger vor, es gab auf den Rängen doch ein paar kleine Lücken), sagt einiges über die Vorstellung der Raben und die Überlegenheit des SSC im letzten Spiel in der Vilstalhalle aus. Ab der nächsten Saison spielen die Roten Raben in einer neuen Halle, die äußerlich unserer Neuen ARENA ziemlich ähnlich sieht.
Leider hat es im anderen Halbfinale für den VfB Suhl nicht gereicht. Der Heimvorteil der Dresdnerinnen war in diesem Spiel für die Thüringerinnen nicht zu kippen. Schade für Felix Koslowski und seine Mädels, es hat nicht sollen sein.
So spielen am Mittwoch und Sonnabend die SSC-Mädels gegen die Damen aus Dresden. Ich hoffe, dass die Mädels in diesem Playoff-Finale an die Leistungen aus dem Halbfinale anknüpfen können und dass die Meisterschale ab Sonnabend für mindestens ein Jahr wieder in Schwerin ihren Standplatz hat. Gegen Dresden wird es schwer, aber im Finale gibt es nun einmal keine schwachen Gegner mehr. Machbar ist die Aufgabe allemal, die Frage ist nur, ob der Kopf mitspielt. Wenn das der Fall ist, bin ich optimistisch.
Leider kann ich aus diensttechnischen Gründen Mittwoch nicht da sein, aber das Ganze im Internet mitverfolgen. Sonnabend werde ich, wenn nichts dazwischen kommt, in Dresden dabei sein, um die Mädels zu unterstützen und wie 2002, als man ebenfalls im Playoff-Finale auf Dresden traf, hoffentlich dort den Meistertitel zu feiern. |
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