Toddy Moderator
Anmeldungsdatum: 22.11.2007 Beiträge: 543 Wohnort: Schwerin
|
Verfasst am: 25 Okt 2011 11:00 Titel: Spieltag Nummer vier |
|
|
Morgen ist es schon wieder soweit. Die Volleyball-Damen bestreiten den vierten Spieltag ihrer Bundesliga-Saison. Dabei kommt es zu drei Begegnungen zwischen Playoff-Kandidaten. In den restlichen vier Spielen müssen sich Kämpfer gegen den Abstieg mit Teams auseinandersetzen, die ebenfalls die Playoffs erreichen können. Die Spiele im einzelnen.
19:00 Uhr: SC Potsdam gegen USC Münster: Tipp: 3:1
Beide Mannschaften sind mit zwei Siegen in die Saison gestartet. Für den SC Potsdam endete nach Siegen gegen den SV Sinsheim und den VC Olympia das dritte Spiel am vergangenen Sonnabend beim SSC mit einer Niederlage. Der USC muss nach zwei Heimsiegen gegen den VT Aurubis Hamburg und den VC Olympia erstmals in dieser Spielzeit auswärts ran. In der Gesamtbilanz stehen nach Fünf Spielen gegeneinander vier Siege des USC zu Buche. Der SC Potsdam gewann sein einziges Spiel in der Saison 2009/2010 zu Hause mit 3:0. Es wird also wieder einmal Zeit für einen Erfolg für die Brandenburgerinnen. Am Anfang der Saison sollte dies durchaus im Bereich des Möglichen liegen.
19:00 Uhr: Zurich Team VC Olympia Berlin gegen 1. VC Wiesbaden: Tipp: 0:3
Der VC Olympia wartet nach drei Spieltagen immer noch auf den ersten Satzgewinn der Saison. Das wird sich für die jüngste Truppe der Liga auch nach vier Runden wohl kaum ändern.
19:30 Uhr: envacom volleys sinsheim gegen Rote Raben Vilsbiburg: Tipp: 1:3
Die Sinsheimerinnen haben morgen ihr ersten Heimspiel. Und das wird ein ganz schweres. Denn in den bisherigen acht Auseinandersetzungen beider Kontrahenten hieß der Sieger immer Rote Raben Vilsbiburg. Nach meiner Schätzung wird dies auch im neunten Aufeinandertreffen nicht anders sein.
19:30 Uhr Dresdner SC gegen Schweriner SC: Tipp: 3:2
46-mal trafen sie bisher aufeinander – je 23-mal verließen sie als Sieger und als Besiegter die Platte. In den letzten zehn Spielen war der DSC sechsmal erfolgreich, der SSC viermal. Doch fast immer, wenn es um etwas ging, hatte der SSC die Nase vorn. So auch in der vergangenen Saison, als der DSC zwar in der Hauptrunde zwei Erfolge zu verbuchen hatte, der Schweriner SC sich aber im Finale der Meisterschafts-Playoffs zweimal schadlos hielt.
Der DSC kam in dieser Saison schwer in die Gänge. Gegen zwei Medaillenkandidaten wurden bei der Smart Allianz und zu Hause gegen den VfB Suhl Niederlagen bezogen. Gegen den Köpenicker SC folgte dann mit dem 3:0 in fremder Halle wohl der Befreiungsschlag. Diesen neuen Schwung möchten die Damen aus Sachsen gegen den Dauerkonkurrenten aus dem Nordosten mitnehmen und endlich auch gegen Mitbewerber um die Medaillen punkten.
Beim mecklenburgischen Gegner war der Start besser. In drei Begegnungen wurden nur zwei Sätze abgegeben. Doch – bei aller Wertschätzung der bisherigen Gegner – der erste richtige Gradmesser dürfte das Spiel in Dresden sein. Und da bin ich auf Grund der bisher gezeigten Leistungen in der Annahme eher skeptisch. Der DSC ist in der Lage, mit seinen Aufschlägen großen Druck zu erzeugen, so dass es möglicherweise Probleme in Spielaufbau geben wird. Auch der SSC ist aufschlagstark, doch Dresden hat die bessere Annahme.
Zudem zeigten sich die Sächsinnen bisher gegen den SSC immer überaus motiviert. Für den SSC dürfte das – zumal nach den wie so häufig ziemlich arroganten Äußerungen des Dresdner Trainers Alexander Waibl im Vorfeld der Saison – ebenfalls zutreffen. Beide Teams haben mit Personalsorgen zu kämpfen. Dresden hat momentan mehrere Verletzte zu beklagen, beim SSC gab es in der Vorbereitung viele langwierige Verletzungen, die zum Teil noch nicht ganz überwunden sind. Zudem nahmen mehrere Spielerinnen auf beiden Seiten an der EM teil – alles andere als optimale Bedingungen also in Vorbereitung auf die Meisterschaft. Man sollte die Erwartungen an das Spiel dem zufolge nicht gar so hoch schrauben. Spannung ist zwischen beiden Gegner aber allemal zu erwarten. Ich tippe auf Dresden, weil die Waibl-Truppe zu Hause spielt.
20:00 Uhr: VT Aurubis Hamburg gegen Smart Allianz Stuttgart: Tipp: 3:1
Beide Mannschaften gewannen die Heim- und verloren die Auswärtsspiele. Wer in die Playoffs mit einer guten Ausgangsposition – also Platz 1 bis 4 – gehen möchte, darf sich gegen Mitkonkurrenten in eigener Halle keine Blöße geben. So sehe ich den VT Aurubis – zumal nach der deftigen Niederlage in Vilsbiburg – hoch motiviert in die Partie gehen. Die Stuttgarterinnen haben eine lange Anreise zu verkraften, so dass ich Hamburg im Vorteil sehe.
20:00 Uhr: TSV Bayer 04 Leverkusen gegen VfB 91 Suhl: Tipp: 1:3
Irgendwann muss Bayer ja seinen ersten Satz gewinnen. Warum nicht gegen den VfB, der bisher noch in jedem Spiel – auch wenn bisher alle gewonnen wurden – mindestens einen Satz abgab? Der VfB legte in dieser Saison einen Guten Start hin. Immerhin waren in den ersten drei Spielen, die allesamt gewonnen wurden, zwei Playoff-Kandidaten unter den Gegnern. Der Auswärtssieg in Dresden kam für viele überraschend. Der TSV Bayer 04 Leverkusen wartet in dieser Saison noch auf den ersten Satzgewinn. Vielleicht klappt es ja gegen die Thüringerinnen.
20:00 Uhr: Alemannia Aachen gegen Köpenicker SC: Tipp: 3:1
Aachen wird das Spiel gewinnen, aber für Köpenick liegt ein Satzgewinn im Bereich des Möglichen. Interessanterweise scheint der KSC eine Art Angstgegner für die Damen aus dem Westen zu sein. Von zehn Begegnungen beider Kontrahenten, vier davon in der zweiten Liga, gewannen die Berlinerinnen neun. Nur im vergangenen Jahr hatte die Alemannia im Heimspiel knapp mit 3:2 die Nase vorn. Doch das Personal der Alemannia spricht in diesem Jahr eindeutig für sie. |
|